Die Familie Schwindt

Ein Ahnenforschungsblog

Archiv für die Kategorie ‘HUTH’

Noch eine “Cousine” aus der HUTH-Familie

Verfasst von Annette Schwindt am 20. Juli 2009

Einer der witzigen Aspekte am Ahnenforschen ist das Aufdröseln von Verwandtschaftsgraden mit anderen Nachfahren gemeinsamer Vorfahren. So berichtete mir neulich mein “Cousin” Edwin Alexander Röder, dass er mit Inge, einer Jarek-Forscherin, in Kontakt sei, die auch eine “Cousine” von uns sei. Auf meine Bitte, das Ganze doch mal in einer Übersicht darzustellen, schickte er uns eine Tabelle mit unseren  jeweiligen Linien bis zu den gemeinsamen Urahnen Philipp Heinrich HUTH und Katharina ANTONI.

Interessanterweise stamme ich gleich doppelt von ihnen ab, da sie sowohl von meinem Großvater als auch von meiner Großmutter väterlicherseits die Ururgroßeltern sind.

Eine Übersicht der Verwandtschaftsverhältnisse können Sie einsehen unter
http://www.schwindt-family.com/stammbaeume/Nachfahren_Huth.pdf (13kb)

nachfahren_huth

Details zu unseren Urahnen:

HUTH, Philipp Heinrich, Schuhmacher
* Sekitsch 04.02.1790, + Feketitsch 18.01.1844
Sohn von Johann Paul HUTH und dessen 3.Ehefrau Sabina Philippina HARTMANN

oo Sekitsch 16.09.1806 Katharina ANTONI
* Sekitsch 14.03.1791, + Feketitsch 10.02.1851
Tochter von Johann Georg ANTONI und Maria Elisabeth WALTER

Die Familie wanderte im Frühjahr 1827 nach Feketitsch.

Quellen:

Familienbuch Sekitsch in der Batschka 1786 – 1944 (2Bde.)
Hrsg. Brigitte und Gunther Wolf, Berlin 2008
Schriftenreihe zur donauschwäbischen Herkunftsforschung, Bd. 139
Deutsche Ortssippenbücher Band B 415

Ortssippenbuch Sekitsch
Franz Glöckner
Hrsg. Verein zur Pflege Donauschwäbischer Heimatkunde
HOG Sekitsch e.V. 1986

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Entziffern von alten Kirchenbucheinträgen

Verfasst von Annette Schwindt am 25. Februar 2009

Über Stadtarchive kann man sich Kopien von alten Kirchenbucheinträgen machen lassen. Das kostet zwar je nach Amt mehr oder weniger Geld, ist aber sehr hilfreich, wenn man bei seiner Ahnenforschung auf widersprüchliche Angaben oder Lücken stößt.

So ging es Fritz, Sacha und mir mit unseren Vorfahren namens WALTER aus St.Arnual/Saarbrücken. Also schrieb ich das Saarbrücker Stadtarchiv an und erhielt für ein paar Euro zwei Kopien der Geburtseinträge von Johann Georg WALTER und seiner Tochter Maria Elisabetha.

Maria Elisabetha WALTER heiratete in die Familie ANTONI ein, die über die Familien HUTH und WILL schließlich zu meinem Urgroßvater Johann SCHWIND führt.

Geburtseintrag J.G. Walter

Geburtseintrag M.E. Walter

Leider vergaß der zuständige Sachbearbeiter im Saarbrücker Stadtarchiv, mir auch die bestellten Transkriptionen mitzuschicken. Und so stand ich zunächst vor dem Rätsel, was mir diese handschriftlichen Zeilen aus dem 18.Jahrhundert denn nun sagen wollen…

Glücklicherweise kenne ich einige Ahnenforscher, die Erfahrung im Entziffern solcher Einträge haben. Hier ihre Übersetzungsversuche:

Brigittes Version:

Johann Georg, des Friedrich Walter und … Maria Elisabetha Söhnlein ward geboren den 27. (Die Endung “bris” kann nur Septembris, Oktobris, Novembris, Decembris bedeuten), und getauft den 30.ten . Paten: Jacob Walther, Peter? Bernhard Lietz oder Lutz? und Anna Margaretha Virgelin?

Maria Elisabetha, des Johann Georg Walther, des Webers dahier, und seiner Ehefrau Amalia Louisa Töchterchen ward geboren den 14. Dezeber und am 15. (ejusdem=hier?) getauft. Gevattern waren der Junggesell Johann Jacob Walther, Maria Appolonia Beckerin, Bernhard Becker ..? und Anna Elisabetha Schmiding (oder Schmidtin) von Herstein.

Sachas Anmerkung dazu:

Im Eintrag zu Johann Georg lese ich ein “9bris”, was “Septembris” bedeuten würde … Was hier dann fehlt, ist der Mädchenname von Johann Georgs Mutter Maria Elisabetha.

Herberts Version:

Johann Georg
Friedrich Walter(s) und Uxor (=Ehefrau) Maria Elisabetha
Söhnlein? (unbestimmt) ward geboren den 27. ten Febris und getauft
den 30. ten ejusdem.(= des selbigen Jahres) Vatter Jakob Walters, Mutter
Bernhard
…….. (unleserlich) Anna Margaretha Sirgstein.

Maria Elisabetha
Johann Georg Walters des Webers dahier, u. seiner Ehefrau Amalia
Louisa Förchbergen ? (unbestimmt) ward geboren am 14 December: und am 1. ten
ejusdem (=des selbigen Jahres) getaufet. …………….. (unleserlich) waren: der Junggesell, Johann
Jacob Walther; . ……. (unleserlich) Maria Apollonia Bruckwein ? (unbestimmt) Bernhard
Bruckners Tochter; und Anna Elisabetha Schneiding? (unbestimmt) von Herstein? (unbestimmt.)

Fazit

Die Vaterschaft Johann Georgs in Bezug zu Maria Elisabetha ist wohl bestätigt, die von Friedrich Walter in Bezug zu Johann Georg auch, wobei uns der Mädchenname von Johann Georgs Mutter noch fehlt.

Es wird uns also nichts anderes übrig bleiben, als den Hochzeitseintrag von Friedrich Wilhelm anzufordern… Dann aber bitte MIT Transkription! ;-)

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Ahnenforschertreffen

Verfasst von Annette Schwindt am 14. Januar 2009

Gestern trafen sich mein Großcousin Fritz SCHWINDT und unser Verwandter Edwin Alexander RÖDER bei mir zum ersten Mal persönlich. Beide hatten mich durch meine Familienforschungs-Website gefunden. Ich habe sie dann zunächst per E-Mail und nun auch persönlich einander vorgestellt.

Ahnenforscher bei der Arbeit

Fritz und Edwin beim Betrachten des Familienstammbaums

Während Fritz und ich aus derselben Generation stammen, gehört Edwin zur Generation unserer Eltern. Fritz’ und meine Ur-ur-urgroßeltern Josefina Katharina Christian HUTH und Johann WILL sind also Edwins Ur-ur-großeltern. Damit ist Edwin für Fritz und mich ein “third cousin once removed”. ;-) Im Deutschen gibt es dazu keine Entsprechung, man könnte es höchstens übersetzen mit “um eins versetzter Vetter dritten Grades”.

Ahnenforschertreffen 1

Edwin, Annette und Fritz

Beim Vergleichen unserer Aufzeichungen untereinander und mit meinen Familienbüchern konnten wir noch ein paar zusätzliche Ahnen in unsere Listen aufnehmen. :-)

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